Kennen Sie Diät-Denken?

09.08.2018

Bei meinen Klienten und auch bei Freunden oder Bekannten fällt mir immer wieder auf, wie tief das so genannte Diät-Denken in unserer Gesellschaft verwurzelt ist.

 

Besonders Frauen scheinen davon betroffen zu sein, aber auch vielen Männern sind diese Abläufe bestimmt nicht fremd:

 

  • Wir genießen an einem heißen Tag nachmittags ein Eis. Doch kaum ist es zu Ende gegessen, flüstert uns schon eine Stimme zu, dass wir aber dafür jetzt beim Abendessen etwas kürzer treten sollten. Oder es auch ganz ausfallen lassen, um diese „Sünde“ wieder gut zu machen.

 

  • Wir hatten ein größeres Frühstück/Mittagessen/Abendessen als sonst und schon kommt die Angst in uns auf, die Kalorienbilanz könnte aus den Fugen geraten. Insgeheim überlegen wir uns, wie wir das wieder ausgleichen können: Durch eine Extrarunde Sport? Durch Salat und Wasser zur nächsten Mahlzeit? Indem wir bei den nächsten Mahlzeiten „aufpassen“?

 

 

  • Wenn wir mit anderen zusammen essen, beispielsweise bei einem Treffen mit Freunden, beobachten manche von uns, was und wieviel die anderen essen. Oftmals bilden wir uns auch ein Urteil, etwa „Mann, der kann so viel essen ohne ein einziges Gramm zuzulegen, das ist ungerecht!!“ oder „Wie schafft die das nur, vor einem noch halb vollen Teller zu sitzen und nicht weiterzuessen?!“

 

Oft meinen wir auch, uns das Essen erst „verdienen“ zu müssen, z. B. durch Sport.

 

Beobachten Sie sich bei dieser Art von Gedanken? Wie gehen Sie damit um? Wer entscheidet, welcher dieser inneren „Stimmen“ Sie folgen?

 

Wenn Ihnen das so genannte Diät-Denken vertraut ist, steckt dahinter möglicherweise ein tiefer liegendes Problem mit dem Thema Essen.

 

Ziel ist es, sich frei zu machen von diesen Stimmen, die uns etwas verbieten oder nur unter bestimmten Voraussetzungen erlauben und wieder zurückzukehren zu einem selbstbestimmten und entspannten Umgang mit Nahrungsmitteln.

 

Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist es, sich uns selbst zuzuwenden und Schritt für Schritt herauszufinden, warum wir tun, was wir tun. Gewappnet mit dieser Erkenntnis und mit der Bereitschaft, aktiv etwas an unseren möglicherweise nicht mehr hilfreichen und energieraubenden Verhaltensmustern zu ändern, können wir uns auf den Weg machen, der langfristig aus der Essfalle führt.

 

© 2018 Vivien Vogt

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