Warum Verbote nicht helfen

27.01.2018

„Denken Sie nicht an einen Elefanten!“

 

Vielleicht kennen Sie dieses Paradox: Je mehr man versucht, an etwas Bestimmtes nicht zu denken, desto mehr drängt es sich ins Bewusstsein.

 

Das funktioniert auch ganz wunderbar mit Schokolade oder anderen Nahrungsmitteln, die sich viele Menschen verbieten.

 

Wie oft nimmt man sich beispielsweise vor, einen Tag ohne Süßigkeiten durchzustehen, nur um dann am Abend wieder schwach zu werden?

 

Im Laufe der Zeit drängen sich die Gedanken an diese Süßigkeit immer mehr auf, die Visionen werden immer plastischer, wir können die Schokolade fast schon auf der Zunge schmecken, wir riechen ihren verführerischen Duft ... und geben früher oder später nach.

 

Nach einem kurzen Moment des Genusses meldet sich bei vielen, die beispielsweise mit ihrem Gewicht zu kämpfen haben, dann das schlechte Gewissen: „Warum hab ich das denn jetzt nur gegessen, ich hatte es mir doch so fest vorgenommen? Warum passiert mir das nur immer wieder, ich habe doch sonst auch viel Disziplin?“

 

Auf Verärgerung über sich selbst folgt Frust und letztlich Resignation ... und am nächsten Tag geht das Ganze wieder von vorne los.

 

Verbote sind also mit Sicherheit nicht das Richtige, um diesen Kreislauf dauerhaft zu durchbrechen, das zeigt die Erfahrung wieder und wieder.

 

In einem solchen Fall ist es wichtig, achtsam und mit Respekt auf die wahren Beweggründe zu schauen und Stück für Stück herauszufinden, worum es wirklich geht.

 

Deswegen plädiere ich für „einen anderen Weg“, ohne Verbote und Reglementierungen. Wenn wir uns selbst besser kennenlernen und wissen, warum wir tun, was wir tun, können wir eine dauerhafte Veränderung herbeiführen.

 

© 2018 Vivien Vogt

 

 

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