Essen muss kein Kampf sein

21.01.2018

 

 

Viele Menschen, für die der Umgang mit Essen schwierig ist, kennen die ständige Auseinandersetzung mit diesem Thema:

 

„Was habe ich heute schon gegessen?“ „Oh Mann, das war mal wieder viel zu viel!“ oder auch „Wenn ich bis zum Abend weiterhin nur Wasser trinke, ist morgen vielleicht wieder 1 Kilo weg.“

 

Alles, was mit der Nahrungsaufnahme zu tun hat, kann zum Problem werden. Sehr häufig tritt auch das Phänomen des so genannten Futterneids auf: Wir sind z. B. insgeheim wütend und neidisch auf die Kollegin oder den Partner, weil diese Person scheinbar alles essen kann, was sie will, ohne auch nur ein Gramm zuzunehmen.

 

Häufig fragen wir uns dann, wie sie bzw. er das nur macht. Diese Menschen, die man als „natürlich Schlanke“ bezeichnen könnte, haben ein ganz entspanntes Verhältnis zum Essen. Sie essen, wenn sie hungrig sind, hören auf, wenn sie satt sind und beschäftigen sich meist nur dann mit diesem Thema, wenn sich ihr leerer Bauch meldet. Sie können auch mal richtig „reinhauen“, ohne dass dies zu einer Gewichtszunahme führt.

 

Für Menschen mit einer Essproblematik ist das ein Traum.

 

Die gute Nachricht: Das natürliche Gespür für Hunger und Sattsein ist jedem Menschen in die Wiege gelegt. Denken Sie beispielsweise an das Baby, das seinen Kopf zur Seite dreht und das letzte Löffelchen nicht mehr haben will, weil es satt ist.

 

Im Laufe des Lebens und durch verschiedene Umstände geht manchen Menschen dieses Gespür verloren, häufig auch, weil Essen eine Ersatzfunktion übernimmt, beispielsweise Trost spendet oder Einsamkeit weniger spürbar macht.

 

Doch niemand muss in diesem Kreislauf aus Kämpfen und Versagen gefangen bleiben. Mit Achtsamkeit, Geduld und Liebe kann man wieder ein besseres Gefühl für die eigenen Bedürfnisse entwickeln und das Essen muss nicht mehr als Ersatz dienen.

 

Auch das Nicht-Essen als Machtinstrument („Wenn es ums Essen geht, bestimme nur ich, da kann mir keiner was vorschreiben!“) kann mit dem ganzheitlichen Ansatz, mit dem ich arbeite, wieder in die richtigen Bahnen gelenkt werden.

 

Auf diese Weise ist Essen nicht mehr der Feind und wir können unsere Energie wieder für die schönen Seiten des Lebens nutzen.

 

© 2018 Vivien Vogt

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